Individuelle Förderung

Flexible Eingangsstufe

Unter flexibler Eingangsstufe versteht man die Schuleingangsphase der Klassen 1 und 2. Bei uns werden
die Kinder getrennt nach Jahrgängen (also Klasse 1 und Klasse 2) unterrichtet. Die Schuleingangsphase
dauert in der Regel zwei Jahre. Es ist aber auch möglich, dass ein Kind die Schuleingangsphase in einem
oder in drei Jahren durchläuft.

Um diese flexible Durchlässigkeit zu gewährleisten, finden dreimal jährlich „Flexkonferenzen“ statt, bei
denen die Eingangslehrer mit der Schulleitung über jedes Kind der Eingangsstufe sprechen. Die Eltern
werden über den Lernstand informiert und gegebenenfalls werden notwendige Förder-oder
Fordermaßnahmen eingeleitet, um eventuell einen Klassenwechsel anzubahnen.

Wenn ein Kind keine hinreichenden Kompetenzen bis zum Ende des zweiten Schuljahres erwerben kann,
verbleibt es drei Jahre in der Eingangsstufe. Das ist kein Sitzenbleiben, sondern es entspricht seinen
Entwicklungen und seinem Lerntempo. Das eventuelle dritte Jahr wird nicht als Schulbesuchsjahr
mitgezählt.

Sprachförderung

Für Kinder, die wegen ihres Migrationshintergrundes eine besondere Sprachförderung brauchen,
bieten wir Integrationshilfe an. Wir gewähren sie während des Unterrichts – oft durch Teamteaching – und im Förderunterricht nach dem Unterricht der Klasse.
Förderung in Deutsch und in Mathematik.

Nach dem Unterricht sind einmal in der Woche Fördergruppen in Deutsch und in Mathematik für die
Klassen 2,3 und 4 eingerichtet. Die Kinder bleiben zwei Stunden nach dem Unterricht in der Schule und
werden von ihren Eltern abgeholt.

In den Teamteaching-Stunden werden auch immer wieder gezielt die leistungsstärkeren Kinder
gefördert.

Eine wesentliche Hilfe in der Rechtschreibförderung erwarten wir durch die FRESCH-Methode und die
enge Anbindung dieses Rechtschreibkonzeptes an das Lehrwerk ZebrA, das wir seit dem Schuljahr
2011/12 in allen Klassen einsetzen.

Leseförderung

Ein umfassendes Ziel des Unterrichtes ist es, dass die Kinder Texte verstehen. Es sollen Freiräume
ermöglicht werden, dass Kinder Literatur erfassen und erschließen können. Daher ist jeder Unterricht
zugleich auch Leseförderung.

Durch die Initiative aus der Elternschaft wurde eine kindsgerechte Bibliothek mit ansprechender
Kinderliteratur erstellt. Hier findet sich sowohl allgemeine als auch christliche Literatur.

Für jede Klasse ist eine wöchentliche Bibliothekstunde eingerichtet, in der die Kinder in Ruhe die
Möglichkeit haben, Bücher auszuwählen. Zur Ausleihe von Büchern erbitten wir von den Eltern eine
schriftliche Erlaubnis. Bücher können dann ausgeliehen werden und sollen nach einer Woche wieder
abgegeben werden. Bei Beschädigung sind die Bücher zu ersetzen.


Die Schule hat das Computerprogramm „ Antolin“ erworben. Mit diesem Programm können Kinder im
Internet in der Schule oder zu Hause Fragen zu den von ihnen gelesenen Büchern beantworten. Zur
Belohnung werden Urkunden ausgestellt.

Die Bibliothek der Stadt Wiehl wird regelmäßig von unseren Klassen besucht, die Kinder können sich
dort Bücher ausleihen. Unterstützt werden die Lehrerinnen hierbei von Eltern.

Medienerziehung

Medienerziehung gehört zum Curriculum in jedem Schuljahr. Gerade hier muss kritisches Bewusstsein
geschult werden. Die Massenmedien werden nicht abgelehnt, aber mit den Schülern und Schülerinnen
kritisch untersucht. Material dazu wird vom Kollegium laufend erstellt und in der Mediathek im
Lehrerzimmer gesammelt. Es werden auch Elternabende zum Thema Medienerziehung veranstaltet.

Der Umgang mit dem Computer und dem Internet ist heute aus Gesellschaft und Beruf nicht mehr
wegzudenken. Daher wollen wir die Schülerinnen und Schüler frühzeitig damit vertraut machen. Wenn
die Kinder zu Hause die Möglichkeit dazu nicht haben, wird es ihnen in der Schule zur Verfügung gestellt.

In der Schule bietet sich die Nutzung von PC und Internet in mehreren Fächern an. So können am
Computer Übungen in Mathematik („Blitzrechnen“) oder im Deutschunterricht (Computerprogramm
„Antolin“) gemacht werden. Das Internet kann für Recherchen beispielsweise im Sachkunde-Unterricht
genutzt werden. Ein Schutzprogramm für Kinder ist auf allen Rechnern in den Klassen installiert.

Wir empfehlen den Eltern, zu Hause ein Kinderschutzprogramm einzurichten oder mit dabei zu sein,
wenn die Kinder im Internet recherchieren.

Aktive Medienerziehung für die Schüler bedeutet auch das Erstellen von eigenen Zeitungen und das
Schreiben von Artikeln für das FCBG-Info-Heft. Jeden Monat schreibt eine Klasse Beiträge für die
Homepage unserer Schule oder andere öffentliche Medien.

Förderung der Körper-Koordination und der Motorik

Den Kindern werden in den Klassen sensomotorische Spiele zur Verfügung gestellt.

Wichtig ist uns die Beratung der Eltern in Bezug auf außerschulische Hilfen und regelmäßige Kontakte
mit den Therapeuten.

Förderung von Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen

Innerhalb der Klasse versuchen wir diese Kinder zu fördern, indem wir ihnen geeignete Sitzplätze
auswählen und strikte Regeln zur Organisation des Arbeitsplatzes geben und einzuhalten helfen.
Feedback-Bögen werden wöchentlich mit den Eltern ausgetauscht.

Spiel und Arbeitsblätter mit Konzentrationsübungen liegen in den Klassen für die Freiarbeit bereit.