Erprobungsstufe

Um den Schülerinnen und Schülern bei den neuen Herausforderungen behilflich zu sein, bemühen wir uns, an die Arbeit der Grundschule anzuknüpfen, die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder anzugleichen und sie nach und nach zu selbstständigem Lernen anzuleiten.

Dies wird u.a. dadurch gewährleistet, dass wir Erprobungsstufenkonferenzen mit den ehemaligen Grundschullehrkräften durchführen, um die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler abzuklären, sodass wir die einzelnen Schülerinnen und Schüler besser individuell fördern können.

Wir haben für diesen Zweck ein breit gefächertes Förderangebot eingerichtet, z.B. durch die Lernstudios, in denen die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen angeglichen werden können und die Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden, besonders auch dann, wenn die Leistungen einmal nicht den Anforderungen entsprechen.

Der Unterricht soll die spezifischen Fähigkeiten wie Phantasie, Kreativität und sprachliche Unbefangenheit berücksichtigen und fördern. Durch die vielen AG-Möglichkeiten wollen wir individuelle Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler vertiefend unterstützen.

Da die Jahrgangsstufen 5 und 6 curricular und pädagogisch-organisatorisch eine Einheit bilden, ist es nicht möglich "sitzen zu bleiben", sodass für die Schülerinnen und Schüler ein größerer Zeitraum zur Verfügung steht, in dem sie mögliche Übergangsprobleme überwinden können. Am Ende der Erprobungsstufe laden wir Schüler und Eltern zu einem besonderen Beratungsgespräch ein, das die weitere Entwicklung des Kindes im Blick hat.