Profil

Das Freie Christliche Gymnasium ist eine von fünf Schulen der Freien Christlichen Bekenntnisschule Gummersbach. Es ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in privater Trägerschaft. Wie unsere anderen Schulen auch steht das Gymnasium Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem kulturellen oder religiösen Hintergrund offen.
Drei Leitbegriffe prägen die Arbeit unseres Gymnasiums.

1. Glaube

Unsere Unterrichts- und Erziehungsarbeit basiert auf dem christlichen Glauben und dem biblischen Menschenbild. Die Arbeit an unserer Schule fußt auf der Überzeugung, dass unser Leben getragen wird von Gott, der uns in Jesus Christus eine Perspektive über unser irdisches Leben hinaus eröffnet. Wir wollen unser Schulleben so gestalten, dass wir - Lehrerinnen und Lehrer - christliche Werte leben und vermitteln und unserer Verantwortung vor Gott gerecht werden.
Der christliche Glaube konkretisiert sich im Schulalltag unter anderem in kurzen morgendlichen Andachten im Lehrerkollegium und in den Klassen, in Schulgottesdiensten zu besonderen Anlässen im Schuljahr, im Angebot christlicher Lebensberatung und Seelsorge (wo gewünscht) und in der Verpflichtung auf das Fach Religion. Unterrichtsthemen werden, wo sinnvoll, auch vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens behandelt, ohne dass auf Vielfalt und Ausgewogenheit verzichtet wird. Die Offenheit gegenüber Einstellungen und Überzeugungen der Schülerinnen und Schüler jeglichen kulturellen oder religiösen Hintergrundes bleibt gewahrt.

2. Respekt

Auch dieses Merkmal unserer Schule entspringt dem christlichen Bild eines vor Gott wertvollen Menschen. Unser Ziel ist, dass allen an der Schule Beteiligten aufrichtiger Respekt, Achtung und Wertschätzung entgegengebracht werden: Schülern, Eltern und Lehrern, und dass unsere Schüler eine solche Haltung als tragfähig für ihr Leben erfahren und einüben.
Wir Lehrer wollen unsere Schüler mit Wertschätzung behandeln, ihren Entwicklungsstand berücksichtigen und ihre besonderen Begabungen ernst nehmen und fördern.
Wir sind uns der anspruchsvollen Aufgabe bewusst, die Eltern in der Erziehung ihrer Kinder wahrnehmen, und wollen die Eltern, soweit uns das möglich ist, bei dieser Aufgabe unterstützen. Wir wünschen uns eine offene, konstruktive Kommunikation mit den Eltern und anderen Erziehungsberechtigten unserer Schüler.
Von unseren Schülern erwarten wir, dass sie lernen, ihre Lehrer und Mitschüler zu achten, insbesondere dass sie ihren Mitschülern ungestörtes Lernen und ihren Lehrern eine ungestörte Unterrichtsgestaltung ermöglichen und Achtung auch Menschen mit anderen Prägungen als der eigenen entgegenbringen.

3. Exzellenz

Unsere Aufgabe und unser Ziel sind intensive Förderung der Einzelnen und - im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten der einzelnen Schüler - hervorragende Lernergebnisse. Letztlich sollen unsere Schüler - auch im Blick auf ihre Zukunft - zu herausragenden Beiträgen für die Gemeinschaft motiviert und angeleitet werden.  Wir ermutigen unsere Schüler, sich gewissenhaft, neugierig und so kreativ wie möglich in den Unterricht einzubringen.
Im Schuljahr 2011/12 wurden zwei besondere Maßnahmen eingeführt, die hervorragende Lernergebnisse unterstützen und profilieren sollen:
  • Schülerentwicklungsgespräche in der 6., 9. und 11. Klasse (Q1) unter Beteiligung von Klassenlehrer, Eltern und Schüler.
  • Angebot von Projektarbeit für besonders motivierte und lernstarke Schülerinnen und Schüler innerhalb der allgemeinen Unterrichtszeit, aber außerhalb des regulären Unterrichts. Für ein solches selbst gewähltes Projekt stehen in einem mit der betreuenden Lehrkraft zu vereinbarenden Zeitraum bis zu fünf Wochenstunden zur Verfügung. Die Ergebnisse des Projekts werden einer (begrenzten) Schulöffentlichkeit präsentiert.
Einen besonderer Schwerpunkt auf Exzellenz legt auch der Bereich der Begabtenförderung, der durch eine Lehrkraft koordiniert und vorangebracht wird.