Erprobungsstufe (5+6)

Die 5. und 6. Klasse ist die so genannte "Erprobungsstufe", in der die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler mit dem Ziel gefördert werden soll, die Schulformeignung zu entscheiden.

Um den Schülerinnen und Schülern bei den vielen neuen Herausforderungen behilflich zu sein möchten wir an die Arbeit der Grundschule anknüpfen, die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder angleichen und sie nach und nach zu selbstständigem Lernen anleiten.

Dies wird auch dadurch gewährleistet, dass wir Erprobungsstufenkonferenzen mit den ehemaligen Grundschullehrkräften durchführen, um die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler abzuklären, sodass wir die einzelnen Schülerinnen und Schüler besser individuell fördern können.

Wir haben für diesen Zweck ein breit gefächertes Förderangebot eingerichtet, z.B. durch die Lernstudios (Lernstudio), Nachhilfen und verstärkten Ergänzungsunterricht in den Hauptfächern, in denen die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen angeglichen werden können und die Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden, besonders auch dann, wenn die Leistungen einmal nicht den Anforderungen entsprechen.

Da die Jahrgangsstufen 5 und 6 curricular und pädagogisch-organisatorisch eine Einheit bilden, ist es nicht möglich "sitzen zu bleiben", sodass für die Schülerinnen und Schüler ein größerer Zeitraum zur Verfügung steht, in dem sie mögliche Übergangsprobleme überwinden können. Am Ende der Erprobungsstufe wird die Entscheidung über die Schulform erneut thematisiert. In besonderen Fällen werden in den beiden Schuljahren schon Empfehlungen zum Übergang zur Hautschule oder zum Gymnasium gegeben.


Erprobungsstufenkonferenzen

Die 5. und 6. Klasse ist die so genannte "Erprobungsstufe", in der die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler mit dem Ziel gefördert werden soll, die Schulformeignung zu entscheiden.

Dabei spielt die erste Erprobungsstufenkonferenz der 5. Klasse eine besondere Rolle. Hierzu werden die ehemaligen Grundschullehrer der Fünftklässler eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen. Die GS-Lehrer bekommen ein Feedback über den Lernstand ihrer ehemaligen Schüler und über die Einschätzung ihrer Empfehlung. Der gegenseitige Austausch soll zum gelingenden Übergang von der GS zur weiterführenden Schule beitragen und den Kontakt zu den Grundschulen pflegen.

In allen Erprobungsstufenkonferenzen, die zwei Mal halbjährlich stattfinden, wird über jeden einzelnen Schüler zur Förderung beraten. Ein Mal trifft das Kollegium sich in jedem Jahrgang in diesem Rahmen zu einem gemeinsamen Mittagessen.

Kennenlernnachmittage

Damit der Übergang in die 5. Klasse für Kinder und Eltern möglichst leicht gemacht wird, findet im Mai ein Kennenlernnachmittag für die neuen Fünftklässler statt.

Im ersten Teil der Veranstaltung gibt es eine kurze Andacht und eine Vorstellung der Klassenlehrer. Danach werden die Kinder ihren neuen Klassen zugeordnet und gehen mit dem/der Klassenlehrer/in in den Lehrerraum. Dort gibt es Kennenlernspiele und Informationen zur ersten Schulwoche. Parallel hierzu findet für die Eltern eine Informationsveranstaltung statt.

Zum Schluss gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen, organisiert von der Schulpflegschaft der 5. Klassen.

Erster Schultag

Am 2. Schultag nach den Sommerferien werden die neuen Fünftklässler mit einem Einschulungsgottesdienst im Forum begrüßt, durchgeführt von den 6. Klassen (Organisation: T. Schäfer). Eltern, Verwandte und Bekannte können an dieser Veranstaltung teilnehmen. Am Ende des Gottesdienstes gibt es Kaffee und Kuchen.

Im Anschluss findet um 13.00 Uhr ein Treffen mit den Buspaten statt und der erste Schultag endet für die Fünftklässler.

Erste Schulwoche

Die ersten beiden vollen Schultage sind Klassenlehrertage. In dieser Zeit haben die neuen Schüler die Möglichkeit, die Klasse, das Gebäude, Regeln und das Schulleben kennen zu lernen. An den beiden folgenden Tagen gibt es einen schleichenden Einstieg mit jeweils 2 Stunden Fachunterricht. Die anderen Schulstunden werden vom Klassenlehrer gestaltet.

Folgende Themen stehen in der 1. Schulwoche im Fokus:

  • Kennenlernspiele
  • Interaktionsspiele / Gruppenfindungsspiele
  • Schulrallye / Gebäudeorientierung / Fachräume finden
  • Hausaufgabenplaner: Aufgabe und Handhabung
  • Schulordnung, Verhalten bei Feueralarm
Buspaten

Jeder neue Fünftklässler bekommt, soweit möglich, einen Buspaten in der ersten Schulwoche zur Seite gestellt. Am erste Schultag lernen die Eltern und Schüler den Paten kennen und tauschen Telefonnummern aus. Die Patenschaft ist ein Angebot der FCBG-Schülerschaft und muss nicht in Anspruch genommen werden.

Klassenfindungsprozesse

Neben der ersten Schulwoche, in der das Finden des Klassenprozesses im Mittelpunkt steht, führt zu Beginn oder Mitte des Schuljahres eine Sozialarbeiterin der FCBG (Cornelia Caspari und Nora Schwarz) die Fünftklässler durch ein Klassenprogramm von mindestens 2 Stunden. Hier geht es darum den vorhandenen Prozess positiv weiterzuleiten.

Zur Unterstützung dient auch die 14-tägige Methodenstunde, die vom Klassenlehrer geleitet wird.

Schulpaten

Alle Schüler der 5. Klasse sind einem Schulpaten der 6. Klasse zugeordnet. Am 2. Schultag lernen die Schüler sich kennen. Die Fünftklässler werden durch das Gebäude geführt und bekommen viele nützliche Informationen, z.B. Wie kann ich ein Buch ausleihen? Wo hole ich mir ein Kühlpack? Wo ist das Fundbüro?

Die Sechstklässler stehen auch in den kommenden Wochen bei Fragen zur Verfügung und sollen den neuen Schülern, wenn der Wunsch besteht, beim Einleben in der Schule eine Hilfe sein.

Eislaufen

Im November / Dezember fahren alle 5. Klassen der Hauptschule, Realschule und des Gymnasiums gemeinsam nach Wiehl zum Eislaufen.

Unterrichtsrituale

In der Erprobungsstufe wird ein besonderes Merkmal auf Unterrichtrituale gelegt. Hierzu zählt u.a. der Start der Unterrichtsstunde, bestimmte Ruherituale oder auch Startsignale.

Klassendienste

Im Schulalltag gibt es verschiedene Dienst, die rotierend übernommen werden. Hierzu zählen der Tafel- und Bücherdienst, Ordnungsdienst, eventuell auch der Blumendienst. Die Klasse und der Klassenlehrer vereinbaren gemeinsame Regeln für die Durchführung und den Ablauf.

Darüber hinaus hat jede Klasse 3-4 Mal im Schuljahr die Aufgabe eines Hofdienstes. In dieser Woche ist die Klasse einem bestimmten Gebäude- oder Schulhofbereich zugeordnet, für dessen Ordnung die Klasse zuständig ist. Gegen Ende der Pause holt eine Gruppe der Schüler Eimer und Zangen, um den Gebäude-/Schulhofbereich zu kontrollieren.

Die Dienste gelten für alle Jahrgangsstufen.

Organisation rund ums Lernen

Mit der weiterführenden Schule müssen die Schüler viele Dinge selbstständig lernen, die in der Grundschule noch vorgegeben wurden. Regelmäßige Klassenlehrerstunden geben hier den Schüler Hilfestellung. Themen sind unter anderem:

  • Ein TÜV für Hefte und Mappen
  • Mein Arbeitsplatz
  • Organisation der Hausaufgaben und mein Schulplaner
  • Lernen lernen
Methoden

In der Unterstufe werden Methoden der Grundschule wiederholt und neue eingeführt. In den folgenden Fächern werden die Grundlagen der Methoden explizit erarbeitet:

Klasse 5 Klasse 6
Deutsch Feedback (z.B. Blitzlicht), Steckbrief,
Mindmap, Lesemethoden (5- Schritt)
Schreibkonferenz, Referate (mit PPP)
Mathe think-pair-share, Wochenplanarbeit,
Lerntempoduett
Lerntheke
Englisch Team- Wettbewerb, Halblautes Lesen,
Mini- Präsentation, Cluster
Marktplatz
Bio Plakatgestaltung, Museumsgang
Physik Stationenlernen
Musik Call & response
Politik Präsentation von GA Stationenlernen
Informatik PPP erstellen

Kontakt

Realschule Karlskamp
Hülsenbuscher Straße 5
51643 Gummersbach

Schulleitung
Herr Eduard Martens
Herr Werner Vogt
Tel.: +49 (2261) 40583-31

Sekretariat
Herr Daniel Stawinski
Tel.: +49 (2261) 40583-31
Fax.: +49 (2261) 40583-10

E-Mail:
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Krankmeldung:
+49 (2261) 40583-14

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