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Hochsprung hat größten Spaßfaktor

Olympiasiegerin Heike Henkel trainierte mit Wiehler Grundschülern

Das Finale zwischen Jane Peters und Ilja Losa erinnert an große Wettkämpfe. Unter Anleitung von Heike Henkel, Hochsprung-Olympiasiegerin von 1992, stehen die beiden Viertklässler im Finale beim diesjährigen Hochsprungmeeting in der Freien Christlichen Grundschule Wiehl. Zwei Mitschülerinnen zeigen, wie bei einem Boxkampf die Runden, die Höhe von 1,20 m an. Jane Peters und Ilja Losa sind die einzigen, die bis dahin alle Höhen übersprungen haben. Jeder ihrer Versuche wird lautstark angefeuert und nach einem Fehlversuch werden die Athleten von ihren Mitschülern liebevoll getröstet. Beide schaffen es, die 1,20 m zu überqueren und scheitern an der nächsten Höhe von 1,25 m.

„Der Spaßfaktor ist beim Hochsprung am größten“, weiß Heike Henkel aus Erfahrung. Sich nach dem Sprung in die weiche Matte zu werfen, sei ein besonderer Moment, der auch bei ihr einst dafür gesorgt habe, dass sie sich der Leichtathletik verschrieben habe. Nachdem sie vor rund 20 Jahren zuerst über ein Projekt der AOK in die Schulen kam, macht sie es heute ehrenamtlich aus alter Verbundenheit nach Oberberg und aus dem Wunsch heraus, die Kinder für die Leichtathletik zu begeistern. „Die Leichtathletik ist auch eine super Grundlage für alle anderen Sportarten“, führt Heike Henkel aus.

Die Leichtathletik müsse aber überhaupt wieder viel stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, sagt Klaus Heinen, Chef des Wiehltaler LC (WLC), der sich seit Jahren engagiert, den Nachwuchs für den Sport zu gewinnen. Ein Negativbeispiel für ihn war, dass die deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik in Leipzig am vergangenen Wochenende nicht im Fernsehen, sondern nur über das Internet zu verfolgen gewesen seien. Und das trotz einer großen Fülle von Weltklasseleistungen. In Wiehl unterstützt ihn Hochspringer Jan Pablo Oehl, der selbst im WLC begann und heute Trainer am Leistungsstützpunkt Leverkusen ist, wo er für die Talentsichtung und Talentförderung aber der Altersklasse U 14 im Bereich Sprung zuständig ist.

„Für unsere Kinder ist der Tag immer ein ganz besonderes Event“, freut sich Schulleiter Christian Hebel über die Zusammenarbeit, die es bereits seit rund zehn Jahren gebe. Eine Auswahl von 26 Mädchen und Jungen aus den vierten Schuljahren traten an. Dabei dankt Hebel besonders Christine Scharfschwert, WLC-Übungsleiterin, die die Kinder auf den Tag vorbereitet habe und den Wettkampf begleitete. Leichtathletik spiele auch sonst eine Rolle an der Grundschule, berichtet der Schulleiter. Einmal im Jahr gebe es eine Leichtathletik-Fortbildung und die alternativen Bundesjugendspiele würden ebenfalls ausgetragen.

 

Andrea Knitter (entnommen aus der OVZ, 21.02.2019)

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